Warum du eine XRechnung nicht einfach öffnen kannst
Eine XRechnung ist keine PDF, sondern eine XML-Datei: Daten für Buchhaltungsprogramme, nicht für Menschen. Öffnest du sie mit einem Doppelklick, zeigt der Browser oder Editor nur Tags wie <cbc:PayableAmount>. Ein Viewer liest diese Daten und baut daraus wieder eine Rechnung mit Absender, Positionen, Steuer und Bankverbindung.
Bei ZUGFeRD ist es anders: Das ist eine normale PDF, in der zusätzlich eine XML-Datei steckt. Die PDF kannst du lesen. Rechtlich gilt aber der Inhalt der XML-Datei, und der Viewer zeigt dir genau den.
Was der Viewer prüft
- Ob alle Pflichtangaben drin sind: Nummer, Datum, Verkäufer, Käufer, Positionen, Steuer.
- Ob die Summen stimmen: Positionen, Steuer pro Steuersatz, Gesamtbetrag.
- Die deutschen Zusatzregeln für XRechnung (BR-DE), zum Beispiel Leitweg-ID und Kontaktdaten des Verkäufers.
- Ob das ZUGFeRD-Profil überhaupt als E-Rechnung zählt. MINIMUM und BASIC WL tun das nach dem BMF-Schreiben nicht.
Findet der Viewer einen Fehler, sag deinem Lieferanten Bescheid. Für den Vorsteuerabzug brauchst du eine Rechnung mit allen Pflichtangaben.
Deine Daten bleiben bei dir
Viele Online-Viewer laden die Datei auf ihren Server. Dieser nicht: Die Datei wird nur in deinem Browser gelesen, mit demselben Programmcode, den rechnungio auch für das eigene Postfach nutzt. Es gibt keine Anmeldung und keinen Upload.
Und wenn du selbst E-Rechnungen schreiben musst?
Empfangen musst du E-Rechnungen schon seit 2025. Ab 2027 bzw. 2028 musst du an Unternehmen auch selbst E-Rechnungen schicken, siehe E-Rechnung: wer ab wann. Mit rechnungio schreibst du sie wie eine normale Rechnung; XRechnung und ZUGFeRD entstehen automatisch, im Gratis-Tarif ohne Limit bei Rechnungen. Für Behörden mit Leitweg-ID: XRechnung erstellen.